Regentage.
3/18/2011
Ich sitze hier und weiß nichts mit mir anzufangen. Schaue aus dem Fenster, doch das was ich sehe, ist das traurige Spiegelbild meinerseits. Die Tropfen rinnen über die Scheibe, um sie zu stoppen miss ich sie berühren. Doch das geht nur, wenn ich mir ins Gesicht fasse und sie weg wische. Fühle mich einsam und möchte einfach jemanden bei mir haben. Jemanden, der mich in den Arm nimmt, mir sagt, dass ich all das schaffen werde. Eine Person bei der ich weiß, dass sie mich genauso liebt, wie ich bin. Eine, bei der ich sein kann, wie ich es wünsche. Mit all meinen Seiten, ob negativ oder positiv. Möchte auch einmal dieses glück verspüren und mit einem Lachen durch die Gegen gehen. Doch das einzige was mich aufrecht hält, ist der Gedanke daran, dass ich nicht so hinterhältig bin, wie andere Menschen. Die sich mit ihrem asozialen Verhalten alles erschleichen, damit durchkommen und als Mensch in die Höhe gehoben werden. Die Worte, die mir sagen, dass ich nicht in all Situationen versage und auch gute Seiten an mir habe. Menschen in meinem Umwelt, die wissen wie ich bin und mich so akzeptieren. Ich möchte mich nicht verstellen müssen, damit andere Menschen, die meinen mich zu kennen, solch ein Bild von mir haben. Doch wenn ich versuche ich zu sein, dann stoße ich oft auf Granit. Es wird nicht akzeptiert, dass es auch Menschen mit anderen Ansichten gibt, Menschen die in einigen Situationen anders reagieren, als üblich. Es gibt nicht immer nur schöne Seiten. Nirgends. Und auch ich besitze meine Fehler. Doch sollten diese einen Menschen nicht ausmachen? Niemand ist perfekt. Und schon gar nicht ich. Es hat seine Gründe, warum ich so bin, wie ich bin. Und warum ich in einigen Situationen anders reagiere. Hinter jedem Menschen steckt eine Geschichte. Und um über einen Menschen urteilen zu können, muss man seine Geschichte durchlebt haben. Genau die gleichen Entscheidungen getroffen haben. All die Steine aus dem Weg geräumt zu haben. Doch das tun diese Menschen nicht und anstatt ihre Worte oberflächlich zu betrachten, geschieht genau das Gegenteil. Ich nehme sie mir zu Herzen und in einer einsamen Stunde sitze ich da und fange an zu weinen. Die Tränen kullern über mein Gesicht aus Ärger über mich selbst. Ich frage mich was ich falsch mache, dass ich missverstanden werde. Warum ich so auf andere Menschen wirke. Und im nächsten Moment sage ich mir, dass sie mich nicht kennen und sich daher auch kein Urteil über mich bilden können. Doch all die Worte sind wie ein Stich in mein Herz. Und egal wie oft sie gesprochen werden, sie schmerzen bei jeder Wiederholung erneut.
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2 Kommentare:
mir worte nicht so zu herzen zu nehmen... darin bin ich auch schlecht. andere sagen das vielleicht einfach nur so dahin und ich selbst denke dann total darüber nach oder so. und der andere vergisst vielleicht schon nach wenigen minuten was er da gesagt hat. nervig...
also über perfektionsmus kann ich ein lied singen. ^^
die ganzen fotos zeige ich dann nächste woche, allerdings habe ich gestern schon auf deviantart eins davon hochgeladen. den link findest du in meiner navi. ;)
Hallöchen =)
Ein nahezu glücklicher Einstieg in einen Kommentar - zumindest für einen solchen, wie ich ihn vorhabe zu schreiben.
Ich wollte mich in erster Linie mal für deine Glückwünsche zu Velo 2.0 bedanken. Das ist wirklich lieb von dir und ich drücke ebenfalls die Daumen, dass der Projektblog gut läuft. Mit meinem ersten richtigen Eintrag dort bin ich doch schon ziemlich zufrieden.
Du hast auch vollkommen recht damit, dass du sagst, ich entscheide über meinen Blog selbst. das tue ich zwar, aber ich fühle mich auch oft verantwortlich dafür, etwas zu posten - selbst wenn ich gar nicht weiß, was ich schreiben soll. Und dann kommen fragwürdige Beautyeinträge dabei rum auf die ich nicht stolz bin, da sie einige zeit einen großteil meines Blogs bestimmten. Ich wollte NIE zu einer dieser Beautyblogger werden - es gibt einfach zu viele - auch wenn ich mich sehr für Kosmetik interessiere und gerne neue Looks ausprobiere und - ohweh - ich schweife ab.
Ich habe es, wie du geschrieben hast, ebenfalls so gemacht, dass ich gewartet habe, dir zu antworten bis ich Zeit und Muße habe. Ich hatte aber auch die vergangene Woche Probleme mit meinem Internet - ich habe egstern mein neues Modem bekommen, und jetzt bin ich glücklich - ich fühle mich wieder auf dem Laufenden :D
Und nun - endlich - zu deinem Blogpost. Du sprichst mir aus der Seele! Ich verstehe es ebenfalls nicht, wie sich Menschen Urteile bilden können ohne die betroffene Person zu kennen. Ich habe mir die selbe Frage schon öfters gestellt, als ich zählen kann. Also verdammt oft :D
Aber wie es eben so ist - man kann Menschen leider nur sehr schwer oder gar nicht ändern - man kann es sich einbilden, man kann sich genauso gut einbliden, man selbst geblieben zu sein nur um dazuzugehören, aber irgendwann wird der tag kommen, an dem man feststellt sich verloren zu haben und verzweifelt versuchen, wieder zu sich selbst zurückzukehren. Man wird auf diesem weg irgendwann auch wieder glücklich werden.
ich glaube auch nicht, dass es das wirklich gibt: menschen, an denen worte einfach so abprallen - irgendwotreffen sie doch und es ist nur eine frage der zeit, bis sie es zeigen - nur wie es das tun ist immer anders.
Ich habe im verlauf meiens Kommentars sogar etwas den faden verloren, meinen gedanken abscheifen lassen und irgendwann einfach nur das geschrieben, was mir dazu als nächstes ind en sinn kam., aber ich hoffe man kann mich doch noch eingermaßen verstehen.
lG Lola
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